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Häufige Fragen von Eigentümern zum Dach
Belüftete Aufbauten verhindern Feuchtestau, Schimmel und Holzschäden; unbelüftete Systeme erfordern besonders sorgfältige Planung der Diffusionsoffenheit und Luftdichtheit. Falsch ausgeführte Anschlüsse, fehlende Lüftersteine oder unterdimensionierte Querschnitte führen zu Kondensat und Energieverlusten. Ein Dachdecker in der Nähe prüft Aufbau, Luftdichtheit und Details, passt Lüftungsquerschnitte an und empfiehlt gegebenenfalls eine Sanierung von innen oder außen.
Das hängt von folgenden Fragen ab:
- Wie alt ist das Dach?
Reparaturen lohnen meist nur bis zu einem Alter von ca. 25–35 Jahren.
- Wie groß ist der Schaden?
Einzelne Ziegel oder kleine Sturmschäden ⇒ Reparatur
Mehrfach beschädigte Bereiche ⇒ Sanierung - Ist die Unterspannbahn in Ordnung?
Ohne intakte Folie bringt eine Neueindeckung wenig. - Ist die Dämmung noch zeitgemäß?
Bei Dachsanierungen bietet sich eine energetische Optimierung an.
Eine Dachsanierung ist sinnvoller, wenn:
- viele Ziegel brüchig sind
- Feuchtigkeit in den Dachstuhl eingedrungen ist
- die Unterspannbahn nicht mehr funktioniert
- die Energieeffizienz stark verbessert werden soll
Typische Warnsignale sind:
Im Innenbereich:
- Feuchte Stellen an der Decke oder im Dachboden
- Stockflecken, modriger Geruch
- Erhöhte Heizkosten durch schlechte Dämmung
Außen am Dach:
- lose, verrutschte oder gebrochene Ziegel
- Moos, Algen, aufgeschobene Ziegel (Wasser dringt ein)
- Rost an Dachrinnen oder Blechanschlüssen
- poröse oder brüchige Firststeine
- beschädigte Unterspannbahn (sichtbar bei geöffnetem Ziegel)
Wenn ein Dach im Alter von 25–35 Jahren mehrere dieser Anzeichen zeigt, ist eine Sanierung meist wirtschaftlicher als einzelne Reparaturen.
Ja – besonders für energetische Sanierungen bietet der Staat starke Förderungen. Typisch:
- BAFA-Einzelmaßnahmen (z. B. Dämmung des Dachs): Zuschüsse 15–20 %
- KfW-Förderungen im Rahmen eines Effizienzhaus-Standards (Kredit + Tilgungszuschuss)
- Steuerbonus für energetische Maßnahmen (20 % über 3 Jahre)
Förderfähig sind meist:
- Dämmung des Dachs
- Dämmung der obersten Geschossdecke
- Erneuerung der Dachfenster
- Maßnahmen zur Luftdichtheit
- Erneuerung der Dachabdichtung (Flachdach)
- Einbindung erneuerbarer Energien (Solarthermie, PV in bestimmten Programmen)
Voraussetzung: Energieberater nach §88 GEG einbinden.
Achte besonders auf:
✔ Meisterbrief
Garantiert Fachwissen und Qualifikation.
✔ Mitgliedschaft im Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH)
Zeichen für Qualität und Verlässlichkeit.
✔ Gut strukturierte Angebote
Klare Aufschlüsselung von Material, Arbeitszeit, Entsorgung, Garantie.
✔ Referenzen & Bilder früherer Arbeiten
Wichtiger als nur Google-Bewertungen.
✔ Keine Barzahlung „ohne Rechnung“
Versicherungen zahlen dann im Schadensfall nichts.
✔ Vertragsunterlagen
Klare Angaben zu:
- Beginn & Dauer
- Garantie
- Zahlungsplan
- Leistungsbeschreibung
Alfred W. Kochan Bedachungsgesellschaft mbH
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