Häufige Fragen von Eigentümern zum Dach
Das hängt von Ausrichtung, Neigung, Verschattung, Eindeckung und Statik ab. Vorhandene Schäden an Ziegeln, Lattung oder Unterspannbahn sollten vor der PV‑Montage behoben werden, damit keine teuren Demontagen anfallen. Auch die Wahl des Montagesystems variiert je nach Material (Ziegel, Schiefer, Metall, Flachdach). Eine Vor-Ort-Prüfung durch einen regionalen Dachdecker stellt sicher, dass Tragfähigkeit, Durchdringungen und Abdichtungen korrekt geplant sind – inklusive Blitzschutz und Gewährleistungsfragen.
Zuerst Schäden begrenzen: Wasser auffangen, Möbel schützen, Strom im betroffenen Bereich abschalten. Dann Fotos für die Versicherung machen und umgehend einen Notdienst kontaktieren. Oft lassen sich Leckstellen provisorisch sichern, bis Material und Wetter eine dauerhafte Reparatur erlauben. Eine rasche Reaktion reduziert Trocknungs- und Sanierungskosten erheblich.
Ob Aufsparrendämmung, Zwischen- oder Untersparrendämmung: Die richtige Wahl hängt von Dachzustand, Statik und der geplanten Nutzung des Dachgeschosses ab. Die Aufsparrendämmung erzielt die besten U‑Werte, erfordert aber einen größeren Eingriff und eine saubere Detailplanung. Wer energetisch sanieren will, sollte zusätzlich Luftdichtheit und Feuchteschutz (sd‑Werte, Anschlüsse) bewerten lassen. Hol dir Vergleichsangebote von einem Dachdecker in der Nähe, der die baulichen Gegebenheiten vor Ort prüft und die wirtschaftlichste Lösung kalkuliert.
Achte besonders auf:
✔ Meisterbrief
Garantiert Fachwissen und Qualifikation.
✔ Mitgliedschaft im Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH)
Zeichen für Qualität und Verlässlichkeit.
✔ Gut strukturierte Angebote
Klare Aufschlüsselung von Material, Arbeitszeit, Entsorgung, Garantie.
✔ Referenzen & Bilder früherer Arbeiten
Wichtiger als nur Google-Bewertungen.
✔ Keine Barzahlung „ohne Rechnung“
Versicherungen zahlen dann im Schadensfall nichts.
✔ Vertragsunterlagen
Klare Angaben zu:
- Beginn & Dauer
- Garantie
- Zahlungsplan
- Leistungsbeschreibung
Ja – besonders für energetische Sanierungen bietet der Staat starke Förderungen. Typisch:
- BAFA-Einzelmaßnahmen (z. B. Dämmung des Dachs): Zuschüsse 15–20 %
- KfW-Förderungen im Rahmen eines Effizienzhaus-Standards (Kredit + Tilgungszuschuss)
- Steuerbonus für energetische Maßnahmen (20 % über 3 Jahre)
Förderfähig sind meist:
- Dämmung des Dachs
- Dämmung der obersten Geschossdecke
- Erneuerung der Dachfenster
- Maßnahmen zur Luftdichtheit
- Erneuerung der Dachabdichtung (Flachdach)
- Einbindung erneuerbarer Energien (Solarthermie, PV in bestimmten Programmen)
Voraussetzung: Energieberater nach §88 GEG einbinden.
Dachdeckerei Dietrich
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