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Häufige Fragen von Eigentümern zum Dach
Typische Warnsignale sind:
Im Innenbereich:
- Feuchte Stellen an der Decke oder im Dachboden
- Stockflecken, modriger Geruch
- Erhöhte Heizkosten durch schlechte Dämmung
Außen am Dach:
- lose, verrutschte oder gebrochene Ziegel
- Moos, Algen, aufgeschobene Ziegel (Wasser dringt ein)
- Rost an Dachrinnen oder Blechanschlüssen
- poröse oder brüchige Firststeine
- beschädigte Unterspannbahn (sichtbar bei geöffnetem Ziegel)
Wenn ein Dach im Alter von 25–35 Jahren mehrere dieser Anzeichen zeigt, ist eine Sanierung meist wirtschaftlicher als einzelne Reparaturen.
Ja – besonders für energetische Sanierungen bietet der Staat starke Förderungen. Typisch:
- BAFA-Einzelmaßnahmen (z. B. Dämmung des Dachs): Zuschüsse 15–20 %
- KfW-Förderungen im Rahmen eines Effizienzhaus-Standards (Kredit + Tilgungszuschuss)
- Steuerbonus für energetische Maßnahmen (20 % über 3 Jahre)
Förderfähig sind meist:
- Dämmung des Dachs
- Dämmung der obersten Geschossdecke
- Erneuerung der Dachfenster
- Maßnahmen zur Luftdichtheit
- Erneuerung der Dachabdichtung (Flachdach)
- Einbindung erneuerbarer Energien (Solarthermie, PV in bestimmten Programmen)
Voraussetzung: Energieberater nach §88 GEG einbinden.
Empfehlenswert ist mindestens eine jährliche Sicht- und Funktionsprüfung, zusätzlich nach Extremwetter. Dabei werden Eindeckung, Anschlüsse (Kamin, Gauben, Dachfenster), Rinnen und Abdichtungen geprüft und gereinigt. Gerade kleine Schäden entwickeln sich unbemerkt zu kostspieligen Wasserschäden. Ein Wartungsvertrag mit einem Dachdecker verlängert die Lebensdauer, erhält Garantieansprüche und schafft Planungssicherheit durch feste Pauschalen.
Eine typische Wartung kostet:
- Steildach: 150–350 €
- Flachdach: 200–500 €
Darin enthalten sind meist:
- Kontrolle der Ziegel / Abdichtung
- Reinigung der Rinnen
- Prüfung der Anschlüsse (Kamin, Dachfenster)
- Entfernen von Moos
- Dokumentation
Warum sinnvoll?
- Frühzeitige Erkennung von Schäden
- Schutz vor Folgekosten (Wasserschäden sind extrem teuer)
- Oft Pflicht für Gebäudeversicherung
- Verlängert Lebensdauer um viele Jahre
Die Dauer hängt ab von:
- Dachgröße
- Wetter
- Anzahl der Mitarbeiter
- Materialverfügbarkeit
- Art der Sanierung (nur Eindeckung vs. Dämmung + Eindeckung)
Richtwerte:
- Einfamilienhaus, 120–180 m²: 1–3 Wochen
- Mit Gauben, komplexen Anschlüssen: 3–5 Wochen
- Nur Teilbereiche: 1–4 Tage
- Flachdach: 3–10 Tage
Wartezeit auf einen Dachdecker: regional oft mehrere Monate.
Theis Bedachung
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